Was wir glauben

Die Bibel

Wir glauben, dass Gott durch die Bibel zu uns spricht. Von Menschen aufgeschrieben, die Erfahrungen mit Gott gemacht haben, dokumentiert sie Wahrheiten, die zeitlos sind. Sie sagt etwas über Gott und über den Menschen. Sie enthält 66 Bücher, die von Menschen aus drei Jahrtausenden erzählen. Sie berichtet von Intrigen, Liebesgeschichten, Kampf, Schuld und menschlichem Versagen. Sie enthält Lyrik, Prosa, Parabeln und Erzählungen. Und erzählt immer wieder von Gott. Dem Gott, der diese Menschheit nie sich selbst überließ. Der zornig dreinschlug und liebevoll aufbaute, der ewige Ordnungen aufstellte und Schuld vergibt, wenn man ihn darum bittet. Der schweigt und redet. Und der nicht aufhört den Menschen nachzugehen in allen Zeiten, auch heute noch, weil er uns liebt.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Was jeder einzelne glaubt, das ist heute eine ziemlich private Angelegenheit. Kaum vorstellbar, dass es eine Grundlage geben kann, die Jahrtausende überdauert und von den allermeisten Christen als gültig anerkannt wird. Aber vor ca. 1500 Jahren formulierten die christlichen Kirche ein Bekenntnis, das alle Gezeiten der Geschichte überstanden hat: Das Apostolische Glaubensbekenntnis. Es geht zurück auf den Glaubensschatz der ersten Christen. Machen Sie es sich zu Eigen und erfahren Sie die heilsame Wirkung des christlichen Glaubens:

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

 

Die Baptistischen Prinzipien

Die Baptisten sind eine "bunte Kirche". Jede Gemeinde hat ihre eigene Prägung: evangelikal, charismatisch, pietistisch, fundamentalistisch, liberal, konservativ ... In den sechs baptistischen Prinzipien sind wir uns aber einig:

1. Die Bibel hat höchste Autorität für Lehre und Handeln. Es gibt keine darüber hinausgehende Bekenntnisse. Sonderoffenbarungen lehnen wir ab.

2. Gemeinde der Glaubenden. Die Gemeinde Jesu Christi ist nach dem Zeugnis des Neuen Testaments die Gemeinschaft der Glaubenden. Zur Gemeinde gehören Menschen, die das Wort Gottes angenommen haben und sich persönlich und freiwillig zu Jesus Christus als ihrem Herrn bekennen.

3. Taufe der Glaubenden. Weil die Gemeinde aus Glaubenden besteht, werden nur Glaubende getauft. Die im Neuen Testament bezeugte Reihenfolge von "das Evangelium hören - zum Glauben kommen - sich zu Jesus Christus bekennen - Taufe - Zugehörigkeit zur Gemeinde" halten wir für bindend.

4. Die Ortsgemeinde ist autonom. Jede Gemeinde muss ihre Angelegenheiten in Verantwortung vor Gott selbst regeln. So muss sie sich selbst Gedanken machen, wie sie den Auftrag Jesu Christi am jeweiligen Ort in Diakonie und Evangelisation erfüllt. Die Gemeinde ist zuständig für die Berufung der Mitarbeiter und für die Finanzierung des Haushalts.

5. Das allgemeine Priestertum. Gott hat ganz unterschiedliche Menschen berufen, zu seinem Volk zu gehören. Jeder einzelne ist von Gott mit Begabungen ausgerüstet, die zum Wohle aller eingebracht werden. Jedes Glied der Gemeinde ist in gleicher Weise stimmberechtigt. Es gibt keine Hierarchie.

6. Trennung von Staat und Kirche. Baptisten bilden vom Staat unabhängige Gemeinden. Sie lassen keine Kirchensteuer einziehen. Sie treten ein für die Freiheit des Glaubens und des Gewissens und setzen sich für die Menschenrechte ein.


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