Unsere Geschichte


1887 entstand die Bethel-Gemeinde als zweite Berliner Baptistengemeinde in Berlin-Friedrichshain. Um der großen sozialen Not entgegenzutreten, gründete Prediger Eduard Scheve das Diakonissenhaus "Bethel".

1891 wurde die erste Außenstelle "Bethels" in Hannover eröffnet, in den folgenden Jahren begannen diakonische Projekte in vielen Orten, u.a. in Königsberg, Zürich, Buckow, Berlin-Schöneberg, Neuruppin, Halle/Saale.

1897 Seit diesem Jahr arbeiten Bethel-Diakonissen in Asien und Afrika.

1945 Im 2. Weltkrieg werden verschiedene Einrichtungen Bethels zerstört. Arbeitsfelder in Ostpreußen und in der DDR müssen aufgegeben werden. Bethel verlagert den Schwerpunkt in den süddeutschen Raum.

1959 Einweihung des Krankenhauses Bethel in Berlin-Lichterfelde

1964 Einweihung der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bethel am Krankenhaus Bethel, Marienplatz 1, 12207 Berlin (Lichterfelde-Ost)

In den Folgejahren wächst die unter anderem von Diakonissen der Diakoniegemeinschaft Bethel gegründete Gemeinde kontinuierlich.

1986 Gründung des „Kindergarten Bethel e.V.“ durch die Gemeinde und engagierte Eltern. Infos zum Kindergarten?

2008 Erwerb und Umzug in ein eigenes Kirchengebäude in der Schillerstraße 26 in 12207 Berlin (Lichterfelde-Ost)

Mit dem Diakoniewerk Bethel e.V. sind wir durch die gemeinsame Geschichte verbunden, haben aber heute keinen institutionellen Bezug mehr zu dem Werk und seinen Einrichtungen. Bis heute gehören aber einige Mitarbeiter des Werks und seiner Arbeitsfelder und viele Diakonissen der Diakoniegemeinschaft Bethel zu unserer Gemeinde.

2011/2013 Es ist ein schöner Erweiterungs-Anbau mit viel mehr Raum entstanden. Das Haus Gottes wächst…

Zur aktuellen Problematik (August 2017) im Diakoniewerk Bethel hat die Gemeindeleitung am 16.07.2017 folgende Stellungnahme abgegeben:

In der vergangenen Woche sind einige unserer Gemeindemitglieder durch die Rechercheplattform "corrective.org" mit Vorgängen im Bethel-Werk konfrontiert worden, die die Gemeindeleitung zu einer Stellungnahme veranlassen, zumal damit auch der Name eines Mitgliedes der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bethel (EFG Bethel) publiziert worden ist.
Zu den strukturellen und finanziellen Fragen und Entscheidungen im Bethel-Werk in den vergangenen Jahren haben sich das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz am 14.7.17 und der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) schriftlich geäußert. In dieser Äußerung wurde unter anderem Aufklärung und umgehende Einhaltung des Corporate Governance Codex der Diakonie gefordert. Das begrüßen wir ausdrücklich, da es sich beim Bethel-Diakoniewerk um ein Werk handelt, das nicht nur mit der EFG Bethel eng verbunden ist, sondern auch in der Bekenntnisgemeinschaft des BEFG steht.
Zugleich wird beschuldigten Personen das Recht zugestanden, sich zu Vorwürfen zu äußern und sie zu widerlegen und auch Aktionen einzuleiten, um Missstände zu beseitigen. Diese Zeit sollte und muss den Betroffenen gegeben werden.
Dietrich Bonhoeffer hat einmal von der Kirche als "Gemeinschaft von begnadigten Sündern" gesprochen. Das Angebot Gottes für die Vergebung von Schuld gilt für uns alle. Wenn es nicht so wäre, müssten wir wohl schließen.

Die Gemeindeleitung hat den Wunsch, dass diese Tatsache in persönlichen Gesprächen, aber auch in den Diskussionen im Internet (z.B. Facebook) nicht vergessen wird. Jeder hat die Verantwortung für sein eigenes Tun oder Unterlassen zu übernehmen.

Für die Gemeindeleitung der EFG Bethel
Jens Hobohm


Monatsplan als pdf zum Download
IMPRESSUM  Login